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Syrische Bogenschützen dienten im römischen Heer als Auxiliartruppen (auch Hilfs- oder Unterstützungstruppen genannt). Obwohl auch der römische Legionär am Bogen ausgeblidet wurde, rekrutierten die Römer ihre Bogenschützen aus Gegenden, welche für ihre guten Bogenschützen bekannt waren. Die bekanntesten waren syrisch oder kretische Schützen.


Nur der Schild war ein guter Schutz vor Pfeilen.
Hier noch die Durchschlagskraft solcher Bögen an einem Schild:














Hier die Bogenausrüstung eines solchen Schützen bestehend aus: Dem Hornkomposit-Bogen mit Endversteifungen Siyahs mit Knochenendplatten, Bogenköcher und Pfeilen.







Da neben dem ovalen Köcher auch der recheckige Köcher oft dargestellt wurde, habe ich nun eine entsprechende Replik angefertigt.








Hier verschiedene Arten der Befestigung der Federn. Von links nach rechts: Hautleim, Bitumen, Hautleim (Auch Pergamentleim genannt) Trotz verschiedener Leimarten sind aber alle Pfeile gewickelt.








Mit Pfeilen aus Dura-Europos (Syrien).








Hier die Pfeile in ihrer gesamten Länge, mit den verschieden Spitzen. Von oben nach unten:
Dreiflüglige Bronzespitzen darunter die panzerbrechenden Pyramidenspitzen




















Die Pfeilrekonstruktionen stützen sich auf die Moorfunde von Nydam und die Funde aus Dura-Europos (Syrien).


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