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Legio III Italica war eine römische Legion, die von Marcus Aurelius zwischen 165 n.Chr. und 166 n Chr., für seine Feldzüge gegen den Marcomanni Stamm ausgehoben wurde. Um 171 n.Chr. errichteten sie das Lager Castra Regina.
Heute das moderne Regensburg.

In der Spätantike sind Teile der ehemaligen Legio III Italica, jetzt Tertiani Italica als eine LEGIO COMITATENSIS (Feldarmee) unter dem Befehl des Praefectus Legionis Tertiae Italicae durch die Notitia Dignitatum in Chur aufgeführt.

Sie wird auch in Quellen am Ende des 4. Jahrhunderts in den Donau Provinzen erwähnt.


Die Ausrüstung zeigt dabei den Legionär von
260-300 n.Chr.


Die Ausrüstung für den Kampf

Legionär der Legio Tertiani Italica, um 260 n. Chr.



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Der Legionär auf dem Bild trägt eine Lorica Hamata, einen Kettenpanzer.


Legionär der Legio Tertiani Italica, um 280 bis 300 n. Chr.








Legionär der Legio Tertiani Italica, um 260 bis 300 n. Chr. in leichter Uniform.








Centurio (Offizier) der Legio Tertiani Italica, um 260 bis 300 n. Chr. in leichter Uniform.



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Die Spatha (Langschwert).

Spatha mit rhombischer Klinge.
Die Numerus-Omnium-Beschläge dieses Balteus gehen wahrscheinlich nur bis etwa 250-260 n.Chr.








Spatha mit rhombischer Klinge.
Mitte 3. - Anfang 4. Jh. n. Chr.
Balteus- Beschlag aus Dura-Europos (Syrien) 260 n.Chr.
Das Lederherz des Balteus ist nach einem Fund aus dem Moor von Thorsberg.
Lederherzen am Balteus findet man auch noch auf Grabsteinen von Soldaten aus der zweiten Hälfte des 3. Jh. n. Chr.



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Spatha mit damaszierter Klinge.
Mitte 3. - Anfang 4. Jh. n. Chr.


Die Balteus- Beschläge sind vom Kastell Saalburg in Hessen und gehen auch bis etwa 250-260 n.Chr.



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Hier sind die Balteus- Beschläge auch aus Dura-Europos (Syrien) 260 und gehen bis 300 n.Chr.








Die Numerus-Omnium-Beschläge dieses Balteus gehen wahrscheinlich nur bis etwa 250-260 n.Chr.













Spatha mit Dosenortband und Klinge vom Typ Hromowka.
Die Schwertscheide ist hier nicht mit Leder, sondern mit Leinen bezogen und bemalt.
Es gibt dazu ein Schwertfund aus Ocnita in Rumänien, Anfang 1. Jh. n. Chr., dessen Schwertscheide mit Gewebe
(Leinen) umwickelt wurde.
So kann man doch davon ausgehen, dass nicht immer Leder verwendet wurde.
Der Balteus- Beschlag ist aus dem dänischen Moorfund von Illerup 3. Jh. n.Chr.

Die Spatha in zwei verschiedenen Ausführungen der Schwertscheide, also mit unverzinntem und verzinntem Dosenortband.
Auch ist die Befestigung des in die Schwertscheide gesteckten Schwertriemenhalters einmal mit Rohhaut und einmal mit Draht.



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Spatha Straubing-Nydam mit Griff aus dem Moor von Vimose 3. Jh. n. Chr.

Hier noch eine römische Spathaklinge die durch illegalen Handel oder als Beutegut in den nördlichen Teil Germaniens gelangte und am Schluss als Opfergabe im Moor von Vimose landete.
Der Schwertgriff ist zwar germanisch, lehnt sich aber an die Formensprache römischer Griffe an.



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Niedermörmter ein Helm der aus dem Ende des
2. Jh. kommt und möglicherweise bis in die Mitte des
3. Jh. n. Chr. verwendet wurde.








Der Niederbieber - Heddernheimhelm ist auch ein Helmtyp der aus dem dem Ende des 2. Jh. kommt und bis weit über die Mitte des 3. Jh. n. Chr. verwendet wurde.








Spangenhelm von Dêr-el-Medineh aus Ägypten
3. Anfang 4. Jh. n. Chr.



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Der Helm vom Typ Intercisa der Ende 3. Anfang 4. Jh. n. Chr. ,also ab 280 n.Chr. auftaucht.














Lorica Hamata
Römisches Kettenhemd aus gestanzten Ringen und andererseits vernieteten Ringen.














Römischer konkaver Ovalschild Scutum 3. und 4.Jh.n.Chr.
Die Bemalung orientiert sich nach den Funden aus Dura-Europos Syrien und Wandmalereien sowie Mosaike aus dieser Zeit.
Es gibt einen Rundovalschild aus Dura Europos der ist in der Kreuzverleimung hergestellt wie der Rechteckschild.
Der einzige Unterschied ist das nur zwei lagen Holz in einer Kreuzverleimung verleimt sind und nicht drei wie beim Rechteckschild.
Er existiert leider nur noch als Zeichnung und Beschreibung.














Tüllenpilum(Wurflanze) und Hasta (Lanze)
3. Jh.n. Chr.








Vexillum



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Die römische Dracostandarte war im 2. und 3. Jh.n.Chr. eine Reiterstandarte wie die von Niederbieber. Der Kopf des Dracos war aus dünnem Kupferblech gearbeitet das vergoldet und verzinnt wurde.
Im 4.Jh.n.Chr. wurde sie auch bei der römischen Infanterie eingeführt.



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Dass es aber auch Dracostandarten gab ohne Kopf aus Metal, sondern nur aus Stoff zeigt dieses Bild:



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Ein koptisches Wandbild aus Kharga Oasis in Ägypten zeigt uns sassanidische Dracos.
4 - 5. Jh. n. Chr.


Bei der Plumbata handelt es sich um einen leichten Wurfpfeil, dessen Spitze -aus Eisen mit Widerhaken gefertigt- mit einer Umhüllung aus Blei beschwert wurde, um die Durchschlagskraft zu erhöhen.



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Hier zum vergleich eine originale Plumbataspitze.








Römischer Komposit-Reflexbogen
Römischer Komposit-Reflexbogen, Pfeilköcher mit Deckel und Pfeilen.
Vorlage für den Pfeilköcher sind Wandbilder berittener Bogenschützen aus
Dura-Europos (Syrien).









Römischer Komposit-Reflexbogen



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Römische Pfeile nach Funden aus Dura-Europos (Syrien).








Das Cingulum (Soldatengürtel)







Hier noch das Vorgänger Cingulum.
Anfang 3. bis über die Mitte des 3. Jh.n. Chr.
Also bis etwa 250- 280 n.Chr.








Tunika


Spätrömische Langarmtunika mit Krapp gefärbten Clavi.
Die Clavi sind nach einem Mumienportraits aus Fayoum in Aegypten, 250-300 n.Chr.





















Spätrömische Langarmtunika mit eingewebten Clavi.



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Spätrömische Kurzarmtunika mit eingewebten Clavi.








Sagum


Es ist mit Krapp gefärbt, und mit einer angewebten, Brettchenwebborte in Walnuss, Birkenblätter und Schachtelhalm.








Es ist mit Krapp gefärbt, und mit einer angewebten, Brettchenwebborte in Krapprot und Weiss geschmückt







Das Sagum ist der eigentliche Militärmantel, welcher an der Schulter mit einer Fibel zusammengehalten wird.
Mäntel, so auch das Sagum, sind aus Wolle gewebt, manchmal auch noch verdichtet (wie der heutige Lodenstoff).


Es ist mit Holunderbeeren gefärbt und mit einer angewebten, Brettchenwebborte in Birkenblätter und Krappwurzel
geschmückt.






Fibel


Soldatenfibel 3. Jh. n. Chr.








Die Fibel ist eine frühe Form einer römischen Zwiebelknopffibel und ist vergoldet.
Die Fibel kommt ab 280n. Chr.







Schuhe (calceus)









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